Jedes Teammitglied musste einen Audioloop modular in drei Gestaltungsstadien visualisieren. Die drei Phasen sollen aufeinander aufbauen und im Hinblick auf die Kompositionsprinzipien Rhythmik in der Fläche und Rhythmik in der Zeit gestaltet werden. Zu Beginn durften nur einfache Rechtecke in einer schwarz-weiß Szene inszeniert werden. Durch jede weitere Phase kamen weitere Freiheiten dazu. Die Audio „011101 [digitized_and_well_done]“ wurde von Michael Fakesch zur Verfügung gestellt.
Simon Hofmeister
Diesen Workshop bin ich ähnlich wie die Arbeit zuvor angegangen. Auch hier bereitete ich mir für meine Audiospur (Loop1) eine Skizze vor, welche mir dabei half sie zu unterteilen. Bei der Aufteilung ging ich allerdings folgendermaßen vor: Ich versuchte, für die erste Phase die einzelnen Bestandteile ("Beat", "Swish", "Blitz", "Voice") der Audiodatei zu visualisieren. Somit teilte ich die Tonspur in diese auf. Viele der Elemente wiederholen sich gleichmäßig, weshalb eine grobe Unterteilung bei der Hälfte der Audiospur Sinn ergab (Loop1, Loop2).
Phase 1
Meine Alternativen teilte ich dann nach den einzelnen Soundelementen auf, welche ich in der Skizze notierte. So visualisierte ich Varianten um dem Beat (inkl. Tonhöhe), die Voice (kombiniert mit den Blitzen), als auch den Swish darzustellen.
Phase 2
Der zweiten Phase ging ich zunächst etwas zu zögerlich entgegen, da ich weiterhin versuchte, meine Einteilung beizubehalten. Daher entstanden dabei eher langweilige Ergebnisse. Zu einem späteren Zeitpunkt traute ich mich mehr die Elemente aus Phase 1 untereinander zu kombinieren, was deutlich bessere Ergebnisse zur Folge hatte. Dabei nutzte ich auch Soundelemente dahin aus, dass ich mehr Objekte erschuf.
Phase 3
Erst als die zweite Phase abgeschlossen war, wurde mir klar, wie viele Möglichkeiten mir die dritte Phase bietet. Ich experimentierte viel mit Überlagerungen, was teilweise verrückte Visuals zur Folge hatte.
Resümee
Mir war zu Beginn nicht bewusst, wie schnell man eine große Menge an Variationen anfertigen kann.
Die Arbeitsweise, welche uns in der Vorlesung nahe gebracht wurde, half immens bei der Bearbeitung
des Workshops. Im Nachhinein betrachtet, war deshalb meine anfängliche Sorge über die vielen
vorausgesetzten Alternativen bzw. Varianten unbegründet. Auch, wenn ich mir zu Beginn der zweiten
Phase schwer tat, hatte ich umso mehr Freude an der dritten, bei der man (trotz Einschränkungen) gefühlt
seiner Kreativität freien Raum lassen konnte. Ich lernte über diesen Workshop
dazu, dass ich mich nicht immer an einen vorgefertigten Plan halten muss, sondern bei einer
Visualisierung dieser Art, auch viel experimentieren kann.
David Kaipf
In der Vorlesung wurde sehr ausführlich, wenn nicht fast schon zu eindringlich
über das Kompositionsprinzip Rhythmik gesprochen. Zwar, wusste ich so wie ich es
erkennen konnte, jedoch tat ich mir anfangs sehr schwer, es anzuwenden.
Auch mit der Aufgabenstellung musste ich hadern, da ich nicht wusste, wie ich das
Projekt angehen sollte. Dies erklärte sich dann jedoch in der Folgevorlesung.
Für den Workshop habe ich mir den Loop2 ausgesucht.
Ähnlich wie beim vorherigen Workshop habe ich diesen einige Male
angehört und mir ein paar Skizzen dazu gemacht.
Phase 1
Mit Abstand der schwierigste Teil des Workshops, da man hier seine Grundbausteine
„aus dem nichts“ für die weiteren Phasen erstellen musste.
Außerdem sollten diese so einfach wie möglich gehalten werden.
Phase 2
Nachdem die erste Phase endlich geschafft war, konnte der Spaß sozusagen losgehen.
Ich begann die Kompositionen miteinander zu mischen, duplizieren, drehen, skalieren,
sowie sie zu überlagern.
Dies ging mir sehr leicht von der Hand, was unteranderem auch
daran lag, dass die Visualisierungen so modular gestaltet waren das man sie einfach
verrückt mischen konnte.
Phase 3
Final Round. Zu den Rechtecken durfte nun auch ein weiteres Symbol,
sowie eine Farbe eingebaut werden. Wir haben uns im Team, im Hinblick auf die Kür,
für die Farbe Rot und ein abstraktes Schriftzeichen entschieden.
Zunächst habe ich dann ein paar Unterkompositionen (ähnlich Phase 1)
für das Schriftzeichen entworfen. Daraufhin folgte ein vergleichbares
Verfahren wie in Phase 2, mit dem Unterschied, dass die Kompositionen
unterschiedlich eingefärbt wurden.
Resümee
Dies war mit Abstand, trotz Startschwierigkeiten, der Workshop,
welcher mir am meisten Spaß bereitet hat. Wie schon unter Icon in Time assoziativ
erwähnt, fallen mir Animationen zur Musik sehr leicht und ich sehe darin absolut meine Stärke.
Deshalb auch kein Wunder, dass ich mein Team dazu gedrängt habe, mir deren Kompositionen
für die Kür zu geben. Darüber hinaus habe ich gemerkt, wie sehr eine geordnete After Effects
Datei den Workflow fördern kann.
Florian Kapaun
Ich habe mich bei diesem Projekt für den Loop4 entschieden.
Zuerst habe ich mir die Tonspur von After-Effects in Audio-Keyframes umwandeln lassen und diese, zusammen mit der wav-Ansicht ausgedruckt. Anhand dieser Vorlage habe ich dann die einzelnen Elemente des Beats und deren genaue zeitliche Abfolge bestimmt. So hatte ich für den späteren Verlauf eine frame-genaue Vorlage an welcher Stelle meine Visualisierungen einsetzen sollten.
Ich bin dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass in dem Beat, den ich bearbeitet habe, vier unterschiedliche Sounds verwendet werden.
Phase 1
Die Visualisierungen sind in drei Phasen unterteilt. In der ersten Phase habe ich zunächst jeweils ein bis zwei der Sounds aus meiner Tonspur unterschiedlich dargestellt. Dabei habe ich immer darauf geachtet die Rhytmik des Beats auch auf die Bildkomposition zu übertragen.
Phase 2
In der zweiten Phase, habe ich dann die Grundbausteine aus meiner ersten Phase wiederverwendet und miteinander kombiniert. Die dabei entstandenen Animationen sind noch etwas zurückhaltend. Es war mir wichtig, für den Betrachter noch eine klare Abgrenzug der einzelnen Beat-Bestandteile zu ermöglichen.
Phase 3
Für die letzte Phase haben wir uns als Gruppe dazu entschieden ein einheitliches Zeichen und das gleiche Rot zu verwenden. Das war uns wichtig, damit wir für die Kür ein möglichst stimmiges ...
Das Zeichen verstärkt in meinen Animationen immer die Darstellung eines bestimmten Sounds. Zunächst habe ich hier wieder mit den Ergebnissen aus Phase 02 kombiniert, woraus noch sehr geordnete Ergebnisse entstanden sind. Zum Ende hin, habe ich meine Kompositionen dann aber zunehmend wirr gestaltet um meinen rhytmischen Elementen eine Steigerung zu geben.
Resümee
Als Fazit dieses Projektes würde ich sagen, dass ich mich lange zu sehr auf Ordnung in meinen Animationen beschränkt habe. Die Übung mit Bildkompositionen innerhalb von Animationen war für mich sehr interessant, weil ich diesem Aspekt bei vorherigen Projekten noch nicht sehr viel Beachtung geschenkt hatte. Dadurch wurde mein Blick auf Animationen nachhaltig geprägt.
Kür
Für die Erstellung der Kür haben wir ein Treffen vereinbart. Dabei haben wir unsere gesamten Clips (inklusive unabgegebener) gesichtet und diese analysiert.
Wir haben uns entschieden die Videos in aufbauender Reihenfolge zu sortieren. Am Anfang sind die Bestandteile noch zurückhaltend und geordnet. Im Laufe der Zeit werden die Kompositionen dann immer unübersichtlicher, um der Entwicklung des Songs gerecht zu werden.
Bei dem Treffen sind wir bis zur Hälfte gekommen. Von dort an hatte sich Dave zum Ziel gesetzt den zweiten Teil zusammen zu schneiden.